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Thelma von Freymann

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Thelma von Freymann kam als erstes von zwei Kindern der Eheleute [[Ebba-Margareta von Freymann|Ebba-Margareta]] (1907–1995) und Ernst Felix von Freymann (1881–1958) in Finnland zur Welt. Drei Jahre später wurde ihr jüngerer Bruder Kaarlo Rudolf von Freymann geboren. Ihre frühe Kindheit verbrachte Thelma von Freymann in Finnland, wo sie dreisprachig erzogen wurde.<ref name="PSS">Thelma von Freymann: ''Pakomatka : Suomalainen perhe Saksassa toisen maailmansodan loppupyörteissä'', Kartanokylpylä Kaisankoti, Espoo 2011, S. 14f., 18 und 32–35. (Schwedisch und Finnisch)</ref> 1944 musste die Familie das Land verlassen, da Ernst Felix von Freymann aufgrund seiner Abstammung als deutschsprachiger Balte, die Auslieferung an die Sowjetunion drohte. Über Schweden flohen die von Freymanns nach Deutschland, wo sie seit 1945 in Lüneburg lebten.<ref name="PSS"/>
Thelma von Freymann kam als erstes von zwei Kindern der Eheleute [[Ebba-Margareta von Freymann|Ebba-Margareta]] (1907–1995) und Ernst Felix von Freymann (1881–1958) in Finnland zur Welt. Drei Jahre später wurde ihr jüngerer Bruder Kaarlo Rudolf von Freymann geboren. Ihre frühe Kindheit verbrachte Thelma von Freymann in Finnland, wo sie dreisprachig erzogen wurde.<ref name="PSS">Thelma von Freymann: ''Pakomatka : Suomalainen perhe Saksassa toisen maailmansodan loppupyörteissä'', Kartanokylpylä Kaisankoti, Espoo 2011, S. 14f., 18 und 32–35. (Schwedisch und Finnisch)</ref> 1944 musste die Familie das Land verlassen, da Ernst Felix von Freymann aufgrund seiner Abstammung als deutschsprachiger Balte, die Auslieferung an die Sowjetunion drohte. Über Schweden flohen die von Freymanns nach Deutschland, wo sie seit 1945 in Lüneburg lebten.<ref name="PSS"/>
   
   
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Thelma von Freymann erhielt ihre Schulausbildung in Finnland, Schweden und der Schweiz. Nach ihrem Abitur an der Wilhelm-Raabe-Oberschule in Lüneburg, studierte sie Philologie an der Universität Hamburg. Nach ihrem Staatsexamen war Frau von Freymann zunächst im Schuldienst tätig, arbeitete von 1961 bis 1965 als Studienassessorien an der St.-Ursula-Schule in Hannover und ab der Mitte der sechziger Jahren als Redakteurin beim [[Klett-Cotta Verlag|Ernst Klett Verlag]] in Stuttgart.<ref name="LDLB"/> Während ihrer Arbeit für den Verlag schlug Thelma von Freymann ihre Mutter Ebba-Margareta von Freymann als Übersetzerin der Lieder und Gedichte von [[J. R. R. Tolkien]]s ''[[Der Herr der Ringe|The Lord of the Rings]]'' vor, nachdem die erste Übertragung der Lyrik, die noch durch [[Margaret Carroux]] erfolgte, vor der endgültigen Indruckgabe, kritisiert worden war.<ref name="GMTF">Christina R. Hirschochs: ''Auszüge aus einem Gespräch vom 27. September 2011 mit Thelma von Freymann über das Leben ihrer Mutter Ebba'', in: Andrea Germer (Hg.): ''Töchter der Zeit (Band 2): Hildesheimer Frauen aus sechs Jahrhunderten'', Hildesheim 2013, S. 265.</ref> Seit 1975 arbeitete Thelma von Freymann als Dozentin am Institut für Angewandte Erziehungswissenschaften und Allgemeine Didaktik der Universität Hildesheim, wo sie später auch als Akademische Oberrätin tätig war. Seit 1995 ist Frau von Freymann im Ruhestand.<ref name="LDLB"/>
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Thelma von Freymann erhielt ihre Schulausbildung in Finnland, Schweden und der Schweiz. Nach ihrem Abitur an der Wilhelm-Raabe-Oberschule in Lüneburg, studierte sie Philologie an der Universität Hamburg. Nach ihrem Staatsexamen war Frau von Freymann zunächst im Schuldienst tätig, arbeitete von 1961 bis 1965 als Studienassessorien an der St.-Ursula-Schule in Hannover und ab der Mitte der sechziger Jahren als Redakteurin beim [[Klett-Cotta Verlag|Ernst Klett Verlag]] in Stuttgart.<ref name="LDLB"/> Während ihrer Arbeit als Lektorin für den Verlag schlug Thelma von Freymann ihre Mutter Ebba-Margareta von Freymann als Übersetzerin der Lieder und Gedichte von [[J. R. R. Tolkien]]s ''[[Der Herr der Ringe|The Lord of the Rings]]'' vor, nachdem die erste Übertragung der Lyrik, die noch durch [[Margaret Carroux]] erfolgte, vor der endgültigen Indruckgabe, kritisiert worden war.<ref name="GMTF">Christina R. Hirschochs: ''Auszüge aus einem Gespräch vom 27. September 2011 mit Thelma von Freymann über das Leben ihrer Mutter Ebba'', in: Andrea Germer (Hg.): ''Töchter der Zeit (Band 2): Hildesheimer Frauen aus sechs Jahrhunderten'', Hildesheim 2013, S. 265.</ref> Seit 1975 arbeitete Thelma von Freymann als Dozentin am Institut für Angewandte Erziehungswissenschaften und Allgemeine Didaktik der Universität Hildesheim, wo sie später auch als Akademische Oberrätin tätig war. Seit 1995 ist Frau von Freymann im Ruhestand.<ref name="LDLB"/>
Thelma von Freymann übersetzte das Vorwort von [[J. R. R. Tolkien]]s ''[[Die Abenteuer des Tom Bombadil]]'' (1984), während ihre Mutter die Gedichte übertrug. Außerdem veröffentlichte sie Artikel und Bücher mit vorwiegend pädagogischen Inhalten, zum Beispiel zur PISA-Studie und dem finnischen Bildungssystem.<ref name="LDLB"/>
Thelma von Freymann übersetzte das Vorwort von [[J. R. R. Tolkien]]s ''[[Die Abenteuer des Tom Bombadil]]'' (1984), während ihre Mutter die Gedichte übertrug. Außerdem veröffentlichte sie Artikel und Bücher mit vorwiegend pädagogischen Inhalten, zum Beispiel zur PISA-Studie und dem finnischen Bildungssystem.<ref name="LDLB"/>

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