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Thain

Aus Ardapedia

Der Thain ist ein rein nomineller Herrscher im Auenland, ohne faktische Befugnisse im Alltag. Er ist der Vogt des Königs (von Arnor und später Arthedain) und Heerführer des Auenlandes.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Das Amt des Thains wurde 1979 D. Z. geschaffen, und zum ersten Thain wurde ein Bucca aus dem Bruch gewählt, der ein Vorfahre der Altbocks war. Später wurde der Titel samt Amt erblich und blieb zunächst in Besitz der Altbocks, von denen elf weitere das Amt innehatten. Als diese jedoch 2340 D. Z. nach Bockland abwanderten, wurde der Titel und das Amt den Tuks übertragen. Im Jahre 14 V. Z. schließlich wurde der Thain zu einem Ratsherren von Arnor.

Der Titel des Thains oder Thans ist auch bei den Rohirrim gebräuchlich: Meriadoc Brandybock wird von König Théoden zu seinem Schwert-Than (swordthain) oder Knappen ernannt.

[Bearbeiten] Aufgaben

Verbunden mit dem Amt des Thains ist das Amt des Vogtes der Volksversammlung des Auenlandes und des Hauptmanns der Auenland-Heerschau und der Hobbit-Wehren, die allerdings (außer in den seltenen Notzeiten) kaum eine Rolle spielen.

[Bearbeiten] Das Buch des Thains

Das Buch des Thains ist die älteste Abschrift des Roten Buchs der Westmark. Es wurde auf Wunsch des Königs Elessar angefertigt und von Thain Peregrin im Jahre 64 V. Z. nach Minas Tirith gebracht, wo es verwahrt wird.

[Bearbeiten] Liste der Thains

  1. Bucca vom Bruch (379–? A. Z.)
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  13. Isumbras Tuk I. (740–? A. Z.)
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  22. Isegrim Tuk II. (?–1122 A. Z.)
  23. Isumbras Tuk III. (1122–1159 A. Z.)
  24. Ferumbras Tuk II. (1159–1201 A. Z.)
  25. Fortinbras Tuk I. (1201–1248 A. Z.)
  26. Gerontius Tuk (Alter Tuk) (1248–1320 A. Z.)
  27. Isegrim Tuk III. (1320–1330 A. Z.)
  28. Isumbras Tuk IV. (1330–1339 A. Z.)
  29. Fortinbras Tuk II. (1339–1380 A. Z.) = Lalia Tuk (1380–1402 A. Z.)
  30. Ferumbras Tuk III. (1402–1415 A. Z.)
  31. Paladin Tuk II. (1415–1434 A. Z.)
  32. Peregrin Tuk I. (1434–1484 A. Z.)
  33. Faramir Tuk I. (1484–? A. Z.)

[Bearbeiten] Hintergrund

  • Das Wort Thain ist eine Variante von thane oder thegn, womit im frühmittelalterlichen England der Diener eines Königs bezeichnet wurde.
  • Der in der Literaturgeschichte bekannteste Träger des Titels ist Macbeth, der Thane of Glamis und spätere Thane of Cawdor.

[Bearbeiten] Quellen

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