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Söhne Feanors

Aus Ardapedia

Die (Sieben) Söhne Feanors (Original: Sons of Feanor) sind die Söhne Feanors und seiner Frau Nerdanel und stammen somit von Finwe, dem Hohen König der Noldor ab.


Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Namentlich sind es:

Anmerkung: In Quenya tragen alle sieben Söhne einen Namen der im Stamm aus Finwe besteht. Die oben stehenden Namen sind entweder Sindarin oder Mischformen.

Die Zeit in Aman

Feanor hatte mit Nerdanel , der Tochter des Mahtan , sieben Söhne, die alle in den Jahren der Bäume wahrscheinlich in Tirion auf dem Berg Tuna geboren wurden. Als erster kam Maedhros , dann Maglor, anschließend Celegorm , Caranthir , Curufin und zum Schluss die Zwillinge Amrod und Amras auf die Welt. Trotz des Widerwillens seines Vaters gegen das Haus Fingolfin war Fingon ein guter Freund von Maedhros. Es wird weiterhin gesagt, dass fast alle Söhne wie ihr Vater Aule zugetan waren, nur Celegorm verweilte des Öfteren bei Orome , von dem er auch den großen Hund Huan als Geschenk erhielt.

Nach der Schaffung der drei Silmaril hatten nur Feanor, Finwe und die genannten Söhne Zugang zu der Schatzkammer in Tirion , wo sie verwahrt wurden. Wegen der Gerüchte die Melkor verbreitete, schmiedete Feanor für sich und seine Söhne im Geheimen Waffen und Rüstungen. Als Feanor für 12 Jahre aus Tirion verbannt wurde, folgtem ihn seine Söhne ins Exil nach Formenos . Nach "Absitzen" dieser Strafen wurde zum Erntefest Feanor auf den Taniquetil gerufen, um den Bruderzwist zu beenden. Seine Söhne blieben diesem Ereignis aber fern.

Nach der Zerstörung der Zwei Bäume und dem Tod Finwes kehrte Feanor zurück und forderte das Königtum der Noldor ein und schwor den Eid Feanors, welchem sich seine Söhne anschlossen. Daraufhin zogen die Noldor unter der Führung Feanors an der Küste von Araman entlang nach Norden.

Auf ihrem Weg eroberten sie die Schwanenschiffe der Teleri von Alqualonde im Sippenmord von Alqualonde , um nach Westen zu segeln. Im Anschluss daran dichtete Maglor das Klagelied der Noldolante .

Kurz darauf verkündete ein Bote Manwes den Fluch der Noldor , unter den auch die Söhne Feanors wegen ihrer Beteiligung am Sippenmord vielen. Woraufhin Feanor Fingolfin zurückließ und mit seinen Männern nach Osten über das Meer segelte.


Die Zeit in Beleriand

Sie landeten an der nördlichen Küste von Mittelerde am Fjord von Drengist . Obwohl Maedhros für das erneute Hinübersegeln nach Aman plädierte, ließ Feanor die Schiffe bei Losgar verbrennen.

Am Nordufer des Sees Mithrim errichteten sie ein Lager, wo sie in der Dagor-nuin-Giliath angegriffen wurden. Feanor stürmte seinem Heer voran über die Ebene von Ard-galen, wurde aber umzingelt und von Gothmog, dem Herren der Balrogs, tödlich verletzt. Seine Söhne drangen zu ihm vor, aber er verstarb bei Eithel Sirion und verlangte vorher von seinen Söhnen den Eid zu erfüllen und ihn zu rächen.

In einem Hinterhalt wurde Maedhros gefangen wurde und infolgedessen an die Thangorodrim gefesselt. Die übrigen Söhne verschanzten sich in Hithlum. Als Fingolfin schließlich nach Mittelerde und die Sonne kam, siedelte dieser am Südufer des Sees Mithrim um einen Konflikt mit den Söhnen Feanors vorzubeugen. Sein Sohn Fingon zog indessen heimlich nach Norden, wo er mithilfe von Thorondor Maedhros befreite. Aus Dank übergab Maedhros den ihm zustehenden Titel des Hohen Königs der Noldor an Fingolfin.

Im Osten von Beleriand errichtete jeder der Söhne errichtete nun seine eigene Herrschaft. Angeblich war dies von Maedhros so gewollte, um Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Familien zu vermeiden. Alle Söhne unterstanden Maedhros Oberherrschaft in Maedhros Mark :

Dort begegnete Caranthir als erster Noldor den Zwergen aus den Zwergenstädten der Ered Luin, Nogrod und Belegost . Zum Mereth Aderthad erschienen nur Maedhros und Maglor. In der Dagor Aglareb besiegten die vereinten Elbenheere Melkor und legten für fast vierhundert Jahre einen Belagerungsring um Angband . Während dieser Friedenszeit erreichten die ersten Menschen Beleriand: So lebte lange Zeit das Volk von Haleth in Caranthirs Land, zogen aber nach Angriffen durch die Orks bald weiter.

Während der Dagor Bragollach durchbrachen die Heere von Angband den Belagerungsring und Glaurung drang mit einem Orkheer nach Ost-Beleriand vor. Celegorm und Curufin konnten den Aglon-Pass nicht halten und flohen nach Nargothrond , Caranthir floh nach Süden zu Amrod und Amras, die bis nach Ramdal und zum Amon Ereb zurückwichen, Maglor floh zu Maedhros, der sich nur unter schwersten Verlusten halten konnte. Zu dieser Zeit kamen auch die Ostlinge nach Ost-Beleriand, deren Häuptlinge Bór , der Maedhros und Maglor die Treue schwor, und Ulfang , welcher sich Caranthir unterstellte, gingen in die Dienste der Söhne Feanors.

Wieder Erwähnung fanden Celegorm und Curufin als Beren vor Finrod tritt und ihn bittet Finrods Schwur zu erfüllen, um einen Silmaril zu erlangen. Dabei fassen sie im Stillen den Entschluss selber den Thron vor Nargothrond zu übernehmen. Später wurde Luthien von den beiden gefangensetzt, womit sie Thingol erpressen wollten , damit dieser einer Heirat mit Celegorm zustimme. Aber Huan verhalf Luthien zur Flucht. Aufgrund dessen und der Intrigien gegen Orodreth wurden sie von diesem aus Nargothrond verbannt. Celebrimbor , der Sohn Curufins, verblieb aber in Nargothrond und schmiedete später die Ringe der Macht . Die beiden griffen auf ihrem Weg nach Osten Beren und Luthien an, wurden aber von Huan und Beren verjagte.

Nach den Taten von Beren und Luthien versucht Maedhros Bund gegen Melkor vorzugehen. Doch durch den Verrat der Ostlinge und das unüberlegte Vordringen von Gwindor wurden seine Pläne zunichte gemacht und die versammelten Heere der Eldar , Edain und Zwerge wurden in der Nirnaeth Arnoediad besiegt. Maedhros floh mit dem ihm verbliebenden Truppen zum Berg Dolmed .

Als man erfuhr, dass Dior Aranel den von Melkor gestohlenen Silmaril trug, wiegelte Celegorm seine Brüder zum Angriff auf. Im Kampf (Sippenmord von Doriath) fielen Celegorm , Curufin und Caranthir . Aber der Silmaril gelangte durch Elwing zu den Mündungen des Sirion . Die Untergebenen von Celegorm setzten Diors Söhne Eluréd und Elurín aus, doch Maedhros zeigte Reue und sucht sie, fand sie aber nicht.

Vorerst ließ Maedhros Feanors Eid ruhen. Doch bald darauf griffen die Söhne die Häfen am Sirion an (sog. Sippenmord an den Sirionmündungen ), wobei Amrod und Amras fielen und einige der feanorischen Truppen meuterten. Doch Maedhros und Maglor siegten und nahmen Elrond und Elros gefangen, die von Maglor aufgezogen wurden. Später sahen die beiden letzten Söhne den Stern Vingilot am Himmel aufgehen und vermuten, dass dies das verschwundene Juwel sein könnte.

Eonwe erklärt nach dem Krieg des Zorns , dass die Söhne Feanors den Anspruch auf die Silmaril durch ihre schändlichen Taten verwirkt hätten. Die Silmaril sollten nach Westen gehen und die verbliebenen Söhne sich der Gerichtsbarkeit der Valar unterwerfen. Maglor wollte sich dem beugen, doch Maedhros überredete ihn zu einer letzten Tat. Beide drangen nachts in Eonwes Lager ein und stahlen je einen Silmaril. Doch Maedhros´ Hand wurde bei der Berührung mit dem Stein versenkt. Unter großen Qualen warf sich Maedhros in eine Feuerspalte. Auch Maglor empfand Schmerzen durch den Stein und warf ihn in das Meer. Seitdem ist Maglor verschollen und lebt möglicherweise noch als einziger der Söhne Feanors.


Andere Namen

  • Ältere Linie Feanors
  • Feanors Sippe

Quellen

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