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Khamûl

Aus Ardapedia

Khamûl ist im Legendarium nach dem Hexenkönig von Angmar der zweithöchste der Nazgûl.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Beschreibung

Khamûl verfolgt die vier Hobbits durch das Grünbergland, Zeichnung: Anke Eißmann

Khamûl der Ostling wohnte in Dol Guldur nach dessen Wiedereroberung 2951 D. Z. als Statthalter Saurons.

Er überquerte mit seinem Gefährten aus Dol Guldur den Anduin und traf sich am 21. Juli 3018 mit den anderen Ringgeistern auf der Ebene von Celebrant, um in Saurons Auftrag die Suche nach "Auenland" und "Beutlin" zu beginnen. Khamûl und sein Gefährte trugen hier entweder schon schwarze Mäntel und besaßen Pferde oder sie erhielten das Aussehen der "schwarzen Reiter" erst durch die Kleidung und die Reittiere, die die anderen Ringgeister bei Sarn Gebir erhalten hatten.

Auf dem Weg nach Eriador blieb Khamûl bis zur Ankunft an der Sarnfurt bei der Gruppe. Zusammen mit drei bzw. vier (hier widersprechen sich die Quellen) anderen Nazgûl drang er ins Auenland ein und folgte der Spur der Hobbits von Hobbingen bis zum Brandywein. So sprach er am Abend von Frodos Abreise mit dem Ohm, entdeckte die drei Wanderer zwei Mal beinahe im Grünbergland und verpasste alle vier Hobbits nur knapp an der Bockenburger Fähre. In den frühen Morgenstunden des 30. Septembers überfiel er mit zwei seiner Gefährten Krickloch. Khamûl war ebenfalls beim Angriff auf der Wetterspitze dabei und wurde später von Glorfindel zusammen mit zwei anderen Nazgûl von der Letzten Brücke verjagt. Nach der Flucht von Frodo zur Bruinenfurt verlor er sein Pferd und seine Kleidung; daher musste er nach Mordor zurückkehren.

Mit der Vernichtung Saurons war auch sein Schicksal besiegelt.

[Bearbeiten] Zitate

Von Khamûl wird hier gesagt, dass er nach dem Schwarzen Anführer der geschickteste war, um die Gegenwart des Ringes zu spüren, doch er war auch einer, dessen Kraft bei Tageslicht am meisten verwirrt und gemindert wurde.

— J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde. Teil Drei, IV: Die Jagd nach dem Ring

[Bearbeiten] Etymologie

Im Sindarin gibt es zumindest das Wort "mûl", was soviel wie "Sklave, Knecht" bedeutet. Ein Wort "Kha" gibt es nicht, aber viele Worte, die ähnlich klingen, wie "gae" - "furchtbar" oder "gad-" - als Stamm für "fangen". Eine Herkunft aus dem Sindarin wirkt jedoch ziemlich unwahrscheinlich, wenn man sich vor Augen hält, dass die Nazgûl alle Menschen waren und Sauron selbst die Elbensprachen auch nur selten benutzte.

Wahrscheinlicher ist es, dass der Name Khamûl aus einer der Sprachen der Ostlinge stammt, oder aber es handelt sich um eine Bezeichnung aus der Schwarzen Sprache.

[Bearbeiten] Andere Namen

  • Schatten aus dem Osten
  • Schwarzer Ostling

[Bearbeiten] Quellen

  • J. R. R. Tolkien: Nachrichten aus Mittelerde, Teil Drei, IV: Die Jagd nach dem Ring, Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Hans J. Schütz. Klett-Cotta, Stuttgart 1983. (Im Original erschienen 1980 unter dem Titel Unfinished Tales of Númenor and Middle-earth.)
  • Wayne G. Hammond und Christina Scull: The Lord of the Rings: A Reader's Companion. HarperCollins, London 2005.
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