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Fingolfin

Aus Ardapedia

Fingolfin

Fingolfin ist im Legendarium der zweite Sohn Finwes und der dritte Hohe König der Noldor.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zeitangabe

[Bearbeiten] Volk

Elben, Noldor

[Bearbeiten] Beschreibung

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Seine Mutter Indis, die zweite Frau von Finwe, nannte ihn Arakáno. Seine Geschwister waren der ältere Halbbruder Feanor, der Schöpfer der Silmaril, und der jüngere Bruder Finarfin, Vater von Galadriel.

Er hatte vier Kinder, drei Söhne und eine Tochter:

Nachdem Melkor verbreitet hatte, Fingolfin stünde höher in der Gunst der Valar als Feanor, wurde er in Valinor von ihm mit einem Schwert bedroht. Feanor verdächtigte seine Halbbrüder, ihn vertreiben zu wollen und wurde daraufhin von den Valar aus Tirion verbannt.

Feanor und Fingolfin

Fingolfin nahm an der Rebellion gegen die Valar teil und zog mit seinen Kindern nach Mittelerde. Seine Gemahlin Anairë blieb jedoch in Aman. Durch den Verrat Feanors und die Verbrennung der Schiffe bei Losgar, blieb ihm nichts anderes übrig, als sein Volk über die Helcaraxe von Aman nach Mittelerde zu führen. Der Übergang über den beschwerlichen Weg der Eisregion war sehr gefährlich und viele von Fingolfins Sippe starben, darunter Elenwe, Turgons Geliebte.


"da ging flammend im Westen die Sonne auf
und Fingolfin entrollte seine blausilbernen Banner
und ließ die Hörner blasen
und zu Füssen seiner Schar wuchsen Blumen auf
und die Zeitalter der Sterne waren zu Ende" Das Silmarillion, S. 145


Seine neue Heimat fand er in Hithlum, wo er an den Hängen der Ered Wethrin in der Nähe der Quelle des Eithel Sirion seine Festung, Barad Eithel, erbaute.
Noch im Jahr 1 E. Z. wurde er Hoher König der Noldor, nachdem sein Sohn Fingon Maedhros aus der Gefangenschaft Morgoths befreit hatte. Die Würde des Hohen König der Noldor, die eigentlich Maedhros selbst zustand, wurde Fingolfin geschenkt, um eine stärkere Spaltung der Noldor zu vermeiden.

In der Dagor Aglareb wurde in der Ebene von Ard-galen ein Orkheer, das von Angband nach Dorthonion vorstieß, zwischen Fingolfins und Maedhros Heeren in die Zange genommen und bis auf den letzten Mann vernichtet. Daraufhin regierte Fingolfin vierhundert Jahre, in denen er den Belagerungsgürtel um Angband geschlossen hielt. Im Jahr 455 E. Z., nach der Niederlage in der Dagor Bragollach, ritt er auf Rochallor allein bis zu den Toren der großen Festung und alles floh vor ihm in dem Glauben Orome selbst käme auf sie hinabgefahren. Dann forderte er Morgorth zum Zweikampf heraus und selbst der Valar fürchtete sich vor Fingolfins Zorn.


"denn sein Kettenhemd war mit Silber ausgelegt
und sein blauer Schild mit Kristallen besetzt
und er zog sein Schwert Ringil, das glitzerte wie Eis.
Dann schwang Morgoth Grond hoch in die Luft, den Unterwelthammer,
und schmetterte ihn nieder wie einen Donnerschlag.
Doch Fingolfin sprang beiseite, und Grond schlug eine mächtige Grube,
aus der Rauch und Feuer hervorsprühten.
Viele Male versuchte Morgoth ihn zu zerschmettern,
und jedesmal wich Fingolfin aus,
wie der Blitz unter einer dunklen Wolke hervorspringt;
und er verwundete Morgoth mit sieben Wunden,
und siebenmal stieß Morgoth einen Schmerzensschrei aus,
bei dem die Heere von Angband mit den Gesichtern zu Boden fielen vor Furcht,
und seine Schreie hallten in den Nordlanden wieder."
Silmarillion, S. 206


Mit seinem Schwert Ringil brachte er Morgoth sieben Wunden bei, bevor er am Ende unterlag. Vor lauter Erschöpfung stolperte er und fiel in einen Krater. Dies war sein Verhängnis, denn daraufhin setzte Morgoth zum finalen Schlag an und er erdrückte Fingolfin mit seinem Fuß. Mit letzter Kraft konnte der König der Noldor ihm sein Schwert in den Fuß rammen. Diese Verletztung behinderte Morgoroth für den Rest seiner Tage.
Er zerbrach daraufhin den Leichnam des Elbenkönigs. Doch Thorondor rettete diesen und brachte ihn zu seinem Sohn Turgon in die Stadt Gondolin im verborgenen Tal von Tumladen. Der begrub ihn auf einem Berg nördlich der Stadt und errichtete eine Pyramide als Grabmal.

Es heißt, seitdem weile Fingolfin in den Hallen von Mandos und warte auf seine Wiedergeburt oder auf das Ende der Welt.

[Bearbeiten] Namen und Titel

Bei seiner Geburt wird er zunächst (wie seine Brüder) nach seinem Vater Finwe genannt, doch später erweiterte dieser den Namen zu Ñolofinwe (weiser Finwe). Um seinen Anspruch auf das Erbe seines Vaters zu unterstreichen nannte er sich selbst Finwe Ñolofinwe (was Feanor sehr erzürnte), was zur Sindarinform Fingolfin führte.

[Bearbeiten] Sonstiges

  • Der Song Time Stands Still (at The Iron Hill) von Blind Guardian behandelt den Kampf zwischen Fingolfin und Morgoth vor den Toren von Angband.

[Bearbeiten] Stammbaum

Míriel
Finwe
Indis
Feanor
Anairë
Fingolfin
Finarfin
Fingon
Turgon
Aredhel
Argon

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Quellen

  • J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel The Silmarillion.) Quenta Silmarillion,
  • V Von Eldamar und den Fürsten der Eldalië
  • IX Von der Verbannung der Noldor
  • XIII Von der Rückkehr der Noldor
  • XVIII Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende
Vorgänger Hoher König der Noldor Nachfolger
Maedhros 7 – 455 E. Z. (J. S.) Fingon
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