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Eskapismus

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==Kritik==
==Kritik==
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Viele Kritiker haben [[J. R. R. Tolkien]]s Lesern schon zu Lebzeiten des Autors oft Eskapismus vorgeworfen. Indem Tolkiens Werke Wünsche ersatzweise befriedigten, würden sie eine aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt verhindern. Der Leser entfliehe seinen Problemen, indem er sich in eine Traumwelt zurückziehe, und verzichte damit auf den Versuch, sie wirklich zu bewältigen.
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Viele Kritiker haben [[J.R.R. Tolkien]]s Lesern schon zu Lebzeiten des Autors oft Eskapismus vorgeworfen. Indem Tolkiens Werke Wünsche ersatzweise befriedigten, würden sie eine aktive Auseinandersetzung mit der Umwelt verhindern. Der Leser entfliehe seinen Problemen, indem er sich in eine Traumwelt zurückziehe, und verzichte damit auf den Versuch, sie wirklich zu bewältigen.
Eine gewisse Wahrheit lässt sich nicht leugnen, doch Flucht muss nicht von vorneherein schlecht sein. J. R. R. Tolkien schrieb einst in seinem Essay ''[[Über Märchen]]'': "Warum einen Mann verachten, wenn er aus einem Gefängnis auszubrechen versucht, um nach Hause zu gehen? Oder, wenn er, weil ihm das nicht gelingt, an anderes denkt und von anderem redet als von Gefängniswärtern und Gefängnismauern? [...] Mit Flucht, in diesem Sinne gebraucht, haben die Kritiker das falsche Wort gewählt; und, mehr noch, in einem nicht immer gutgläubigen Irrtum verwechseln sie den Ausbruch des Gefangenen mit dem Abfall des Deserteurs."
Eine gewisse Wahrheit lässt sich nicht leugnen, doch Flucht muss nicht von vorneherein schlecht sein. J. R. R. Tolkien schrieb einst in seinem Essay ''[[Über Märchen]]'': "Warum einen Mann verachten, wenn er aus einem Gefängnis auszubrechen versucht, um nach Hause zu gehen? Oder, wenn er, weil ihm das nicht gelingt, an anderes denkt und von anderem redet als von Gefängniswärtern und Gefängnismauern? [...] Mit Flucht, in diesem Sinne gebraucht, haben die Kritiker das falsche Wort gewählt; und, mehr noch, in einem nicht immer gutgläubigen Irrtum verwechseln sie den Ausbruch des Gefangenen mit dem Abfall des Deserteurs."

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