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Dunkle Jahre

Aus Ardapedia

Die Dunklen Jahre sind eine Zeitspanne im Zweiten Zeitalter, in der Sauron fast ganz Mittelerde beherrschte. Diese Zeitspanne reichte von der Entstehung des Einen Ringes 1600 Z. Z. bis zu Saurons Fall, durch das Letzte Bündnis im Jahre 3441 Z. Z.

Während dieser Zeit beherrschte er fast das ganze Gebiet östlich des Nebelgebirges mit Ausnahme von Lórien, dem Reich der Waldelben und dem äußersten Norden, wo die Nordmenschen bzw. die Vorfahren der Eotheod lebten.
Ansonsten waren noch Lindon, Imladris und die Küstenregionen, wo die Númenórer herrschten, frei von seinem Einfluss.

[Bearbeiten] Geschichte

Nach Morgoths Sturz wurde Sauron dessen Nachfolger und sollte, nach dessen Verbannung durch die Valar, als dessen Vertreter bis zu Melkors Rückkehr fungieren.

Um 1000 Z. Z. hatte er genug Macht gewonnen und sich Mordor als Bollwerk erwählt. Er legte sich eine schöne Gestalt zu, nannte sich "Annatar" (Herr der Geschenke) und gab sich bei den Elben als Gesandter der Valar aus.

Mit Saurons Hilfe erschufen die Elbenschmiede von Ost-in-Edhil die Ringe der Macht, ohne zu ahnen, dass Sauron einen Meister-Ring für sich selbst anfertigte, der alle anderen beherrschen sollte. Nach seiner Fertigstellung verlangte er von den Elben die Auslieferung aller anderen Ringe. Diese jedoch durchschauten seine Absichten und lehnten sich gegen ihn auf. Sauron sammelte ein großes Heer, fiel 1695 Z. Z. in Eregion ein und zerstörte Ost-in-Edhil. Mit Hilfe aus Númenor konnten die Elben ihn jedoch zurückdrängen.

Der Nordwesten Mittelerdes hat für längere Zeit Frieden. Sauron dehnt seinen Einflussbereich nach Osten aus. Er gab sich offen zu erkennen, scharte Orks und andere Ungeheuer Melkors um sich und schwang sich durch Gewalt und Schrecken zum Herrscher über große Gebiete Mittelerdes auf. In seinem Stolz legte er sich den Titel "König der Menschen" zu, womit er den nicht minderen Stolz der Könige von Númenor weckte.

Nach dem Untergang Númenors floh Saurons Geist nach Mordor zurück, wo er sich ein neues Äußeres zulegte: das eines abscheulichen, furchterregenden Kriegers in schwarzer Rüstung mit glühenden Augen und brennender schwarzer Haut. Er trug wieder seinen Meister-Ring am Finger und sammelte seine Kräfte. Nachdem er im Jahre 3429 Z. Z. Gondor angriff, wurde von Gil-galad und Elendil das letzte Bündnis zwischen Menschen und Elben gebildet, das Saurons Armeen mehrmals schlug.
An den Hängen des Orodruin fielen zwar Gil-galad und Elendil, aber Isildur schaffte es den Ring von Saurons Finger zu schneiden, worauf Sauron den Großteil seiner Macht und seine Gestalt verlor.

[Bearbeiten] Zeitleiste

  • um 1600: Sauron schafft den Einen Ring. Nach ca. 600 Jahren Bauzeit wird seine Festung Barad-dûr fertiggestellt.
  • 1695-1701: Sauron führt Krieg gegen die Elben von Eriador und wird schließlich mithilfe der Númenórer geschlagen.
  • 1697: Nach der Zerstörung Eregions gründet Elrond Imladris.
  • um 1800: Die Númenórer beginnen, an der Westküste Mittelerdes eigene Reiche zu gründen. Sauron dehnt daraufhin seinen Einflussbereich in Richtung Osten aus.
  • 3255: Nach dem Tod von Tar-Palantir zwingt Ar-Pharazôn die Thronerbin, seine Cousine Míriel, zur Hochzeit und wird so König von Númenor.
  • 3262: Ar-Pharazôn nimmt Sauron gefangen und lässt ihn nach Númenor bringen.
  • 3319: Der König von Númenor greift Valinor an. Ilúvatar ändert den Bau der Welt und zerstört Númenor.
  • 3320: Elendil und seine Söhne, die dem Untergang Númenors entgehen konnten, errichten in Mittelerde die Königreiche Arnor und Gondor.
  • 3429: Sauron greift Gondor an.
  • 3430: Menschen und Elben bilden das Letzte Bündnis, um gemeinsam gegen Sauron zu kämpfen.
  • 3434: Elendil und Gil-galad besiegen Saurons Truppen in der Schlacht auf der Dagorlad und beginnen die Belagerung von Barad-dûr.
  • 3441: Sauron tötet Gil-galad und Elendil und wird schließlich von Isildur geschlagen, der den Einen Ring an sich nimmt.

[Bearbeiten] Quellen

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