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Dorthonion

Aus Ardapedia

So oder ähnlich könnten die Wälder von Dorthonion ausgesehen haben. (Eigentlich ein Waldgebiet im Bear Valley National Wildlife Refuge im Südwesten Oregons.)

Dorthonion (Sindarin für ‚Land der Kiefern‘) ist im Legendarium ein Plateau im Norden Beleriands.

[Bearbeiten] Beschreibung

Dorthonion war der Name des ausgedehnten Hochlandes im Norden von Beleriand, das sich durch seine dichten Kiefernwälder auszeichnete. Im Westen des Landes entsprang der Rivil, der nördlichste Zufluss des großen Sirion, und im Südwesten erhoben sich die Echoriath, die Umzingelnden Berge des Reiches Gondolin. Im Osten des Landes hingegen befand sich der Aeluin, ein klarer Gebirgssee mit außergewöhnlich reinem Wasser; nördlich davon lag das Tal von Ladros, das unter der Herrschaft Finrod Felagunds stand und von diesem dem Volk Beors als Lehen gegeben wurde. Im Süden schließlich wurde Dorthonion von den Ered Gorgoroth begrenzt; allerdings konnte man dieses natürliche Hindernis über den Gebirgspass von Anach passieren, der das Hochland über eine Straße mit Dimbar verband.

Während der Belagerung von Angband wurde dieses Gebiet von den Brüdern Angrod und Aegnor kontrolliert, die sich meist an den Nordhängen des Plateaus aufhielten, wo Dorthonion in die Ebene von Ard-galen überging.

Nach der Dagor Bragollach, in der Angrod und Aegnor fielen, wurde Dorthonion ein verlassenes Land, das nur noch von Orkbanden und wenigen Waldläufern wie der Schar Barahirs und Berens durchstreift wurde. Zudem ließ sich Sauron in Gestalt eines Vampirs in Dorthonion nieder, nachdem er von Lúthien und Huan aus seiner Zitadelle Tol-in-Gaurhoth vertrieben worden war – seit seiner Ankunft wurde das Land Taur-nu-Fuin, der Wald unter dem Nachtschatten, genannt, und selbst die Orks wagten es nicht mehr, sich von den Straßen zu entfernen.

In der späteren Geschichte Beleriands taucht Dorthonion nur noch einmal auf – hier nämlich fand Beleg Cúthalion den entlaufenen Sklaven Gwindor und wurde von Túrin Turambar, den er aus den Händen der Orks zu befreien versuchte, erschlagen.

Dorthonion gehört zu den wenigen Teilen Beleriands, die aufgrund ihrer Lage oder Höhe nach dem Krieg des Zorns nicht vollständig im Meer versanken; aus Dorthonion wurde nach dem Untergang Beleriands die Insel Tol Fuin.

[Bearbeiten] Etymologie und andere Namen

Der Name Dorthonion entstammt der Elbensprache Sindarin und setzt sich aus den Elementen dor ‚Land‘, thôn ‚Kiefer‘ und der Genitiv-Endung -ion zusammen und bedeutet daher soviel wie ‚Land der Kiefern‘. (Die Endung -ion ist dabei relativ selten für eine Landesbezeichnung, findet sich aber beispielsweise in den Ortsnamen Dorwinion, Eregion und Rhovanion wieder.) Baumbart verwendete auch den alternativen Namen Orod-na-Thôn ‚Kiefer-Berg‘; dieser Name könnte allerdings von ihm ad hoc gebildet worden sein.

Neben Taur-nu-Fuin ist Deldúwath ein weiterer Name für Dorthonion nach dem Auftauchen Saurons und bedeutet ‚Schrecken des Nachtschatten‘.

[Bearbeiten] Quellen

J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion.

  • Quenta Silmarillion
    • XVIII Vom Verderben Beleriands und von Fingolfins Ende

J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe.

  • Drittes Buch
    • Viertes Kapitel: Baumbart
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