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W. H. Auden

Aus Ardapedia

Wystan Hugh Auden (geboren am 21. Februar 1907 in York, England; gestorben am 29. September 1973 in Wien) war ein britischer Schriftsteller.

Von Audens Schaffen sind seine Gedichte am bekanntesten, daneben verfasste er aber auch eine Vielzahl an Kritiken und Essays sowie, zusammen mit seinem Freund Christopher Isherwood, einige Dramen.

Audens Werk zeichnet sich durch einen außergewöhnlichen sprachlichen Umfang aus, es reicht von streng traditionellen Formen wie der Villanelle bis zu gänzlich unstrukturierten Versen.

Der Schriftsteller beschäftigte sich mit den politischen Umbrüchen seiner Zeit, und verlieh diesen u.a. auch in den Gedichten Spanien (über den spanischen Bürgerkrieg) und 1. September 1939 (Beginn des Zweiten Weltkriegs) Ausdruck. Andere bedeutende Werke sind seine Weihnachtsoratorien (For the Time Being, Musée des Beaux-Arts) und Dichtungen zum Tod von William Butler Yeats und Sigmund Freud.

Seine Dichtungen werden auch oft in Filmen zitiert, beispielsweise das Trauergedicht Funeral Blues in Vier Hochzeiten und ein Todesfall.

Auden heiratete 1935 die deutsche Schriftstellerin Erika Mann, die Tochter des Literaturnobelpreisträgers Thomas Mann, um der aus dem nationalsozialistischen Deutschland ausgebürgerten Schriftstellerin zu einem englischen Reisepass zu verhelfen. Die Ehe blieb nicht zuletzt wegen der Homosexualität von Auden kinderlos.

Im Jahr 1939 siedelte er in die Vereinigten Staaten über und nahm auch die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Erst in seinem letzten Lebensjahr kehrte er in sein Mutterland zurück und ließ sich in Oxford nieder.

[Bearbeiten] Auden und Tolkien

Auden war Kritiker und Langzeit-Freund von J. R. R. Tolkien, obwohl die beiden sich nur selten persönlich trafen. Er war einer der berühmtesten frühen Kritiker von Der Herr der Ringe. Auden unterstützte Tolkien mit sachlichen Hinweisen und er zeigte Tolkien in seinen Briefen immer wieder sein Interesse an seinen Werken. Tolkien schrieb in einem Brief im Jahre 1971 folgende Worte:

„I am […] very deeply in Auden’s debt in recent years. His support of me and interest in my work has been one of my chief encouragements. He gave me very good reviews, notices and letters from the beginning when it was by no means a popular thing to do. He was, in fact, sneered at for it.“

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