Helmut W. Pesch

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Helmut W. Peschs Das große Elbisch-Buch (2009).

Helmut W. Pesch, geboren am 30. August 1952 in Mönchengladbach, ist ein deutscher Schriftsteller, Übersetzer, Lektor, Illustrator und Sprach- und Literaturwissenschaftler.

Kurzbiographie

Helmut W. Pesch, geboren in Mönchengladbach und aufgewachsen in Kevelaer, studierte Anglistik, Kunstgeschichte und klassische Archäologie in Köln und später in Glasgow. 1981 promovierte er mit der ersten deutschsprachigen Arbeit über Fantasy-Literatur: Fantasy: Theorie und Geschichte einer literarischen Gattung (veröffentlicht 1982).

In Köln arbeitete er einige Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter und von 1984 bis 1986 beim Bastei-Verlag als Science-Fiction- und Fantasy-Redakteur, bevor er ab 1987 als Lektor für Belletristik bei Lübbe tätig war. 2011 wechselte Helmut W. Pesch zu Bastei Entertainment, wo er heute als Programmleiter E-Publishing (Belletristik) an der Entwicklung multimedialer Projekte beteiligt ist.

Vor allem im Fantasy-Genre ist er als Illustrator, Kartenzeichner und Übersetzer bekannt geworden und gilt als anerkannter Tolkien-Experte. Zum Schreiben kam er – von einzelnen Kurzgeschichten abgesehen – relativ spät: 1998 erschien sein erster Roman, Die Ringe der Macht.

Als Übersetzer hat er sich durch die Übersetzung von E. R. Eddisons Roman Der Wurm Ouroboros und Tom Shippeys Der Weg nach Mittelerde einen Namen gemacht.

Er hat außerdem Das große Mittelerde-Lexikon neu überarbeitet und übersetzt und die Elbisch-Bücher verfasst. Zuletzt erschien von ihm 2009 Das große Elbisch-Buch.

Pesch ist verheiratet, hat eine erwachsene Tochter und wohnt am Stadtrand von Köln.

Werke (Auswahl)

  • J. R. R. Tolkien: Der Mythenschöpfer, Meitingen 1984.
  • Das Licht von Mittelerde, Passau 1994.
  • Elbisch. Grammatik, Schrift und Wörterbuch der Elben-Sprache von J. R. R. Tolkien, Bergisch Gladbach 2003.
  • Elbisch. Lern- und Übungsbuch der Elben-Sprachen von J. R. R. Tolkien, Bergisch Gladbach 2004.
  • Das große Elbisch-Buch. Grammatik, Schrift und Wörterbücher der Elben-Sprachen J. R. R. Tolkiens mit Anhängen zu den Sprachen der Zwerge und Orks, Bergisch Gladbach 2009.

Übersetzungen (Auswahl)

  • J. R. R. Tolkien: Der Herr der Ringe. Anhang E (I): Aussprache, erstmals erschienen in der deutschen Ausgabe von 1991.
  • Robert Foster: Das große Mittelerde-Lexikon. Ein alphabetischer Führer zur Fantasy-Welt von J. R. R. Tolkien, Bergisch Gladbach 2002.
  • J. R. R. Tolkien: Die Kinder Húrins (Co-Übersetzer: Hans J. Schütz), Stuttgart 2007
  • Tom Shippey: Der Weg nach Mittelerde, Stuttgart 2008.

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