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Elendils Grab

Aus Ardapedia

Cirion spricht den Eid an Elendils Grab (Bild: Anke Eißmann)

Das Grab Elendils (Original: Tomb of Elendil) ist im Legendarium eine Grabstätte und ein Heiligtum in Gondor.

[Bearbeiten] Beschreibung

Nach dem Tod Elendils, dem ersten König von Arnor und Gondor im Jahre 3441 Z. Z., errichtete sein Sohn und Nachfolger Isildur auf dem Berg Eilenaer, der damals etwa den Mittelpunkt des gondorischen Herrschaftsbereiches bezeichnete, einen Grabhügel für seinen Vater, in den er ein Kästchen mit dessen sterblichen Überresten legte. Vor das Grab ließ er einen schwarzen Stein setzen, der die Buchstaben L*ND*L für Elendil trug. Auf dem Grab wuchs später die weiße Blume Alfirin.

[Bearbeiten] Hintergrund

Gemäß dem Rat Isildurs besuchten die auf ihn folgende Könige das Heiligtum auf dem Berg von Zeit zu Zeit, besonders in Tagen der Gefahr und Sorge, wenn Klugheit gebraucht wurde. Mit ihren Erben kamen sie dorthin, wenn sie das Mannesalter erreicht hatten, um diese in die Rechte und Pflichten der gondorischen Könige einzuweihen. Die Truchsessen setzten diese Tradition fort und hielten Elendils Grab ebenfalls geheim.

Im Jahre 2510 D. Z. führte Truchsess Cirion den Anführer der Éothéod Eorl zum Grab Elendils herauf. Als Lohn für die militärische Hilfe der Éothéod, als Gondor in höchster Bedrängnis war, übereignete Cirion ihnen die damalige Provinz Calenardhon und sprach mit Eorl einen Freundschaftseid.

Nachdem dies geschehen war, ließ Cirion das Kästchen aus dem Grabhügel entfernen, da das Grab nun sehr weit an der Nordgrenze Gondors lag und es entgegen Isildurs Wunsch, nicht mehr den Mittelpunkt der Herrschaft Gondors markierte. Das Kästchen wurde schließlich in die Weihestätten Minas Tiriths verbracht. Obwohl auf dem Eilenaer nur noch der Grabhügel mit dem Gedenkstein verblieb und der Berg später als Leuchtfeuerberg genutzt wurde, blieb er dennoch ein Heiligtum unter den Menschen von Gondor und denen Rohans. So nannte man ihn in Gondor ehrfurchtsvoll Amon Anwar (‚Berg der Ehrfurcht‘) und in Rohan Halifirien (‚Heiliger Berg‘).

[Bearbeiten] Quellen

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