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Aredhel

Aus Ardapedia

Aredhel, Zeichnung: Anke Eißmann (2005)

Aredhel /ˈɑrɛðɛl/, auch Ar-Feiniel, Die Weiße Dame der Noldor ist die Tochter des Elbenfürsten Fingolfin und die Mutter von Maeglin.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Zeitangabe

[Bearbeiten] Volk

Elben, Noldor

[Bearbeiten] Beschreibung

Aredhel war das jüngste Kind und die einzige Tochter von Fingolfin und Anairë, die Schwester von Fingon, Turgon und Argon. Sie wird als große und starke, schöne und willensstarke, aber wankelmütige und leicht gelangweilte Elbenfrau beschrieben. Sie liebte es in Wäldern zu reiten oder zu jagen. Ihre Haut war weiß wie Schnee und ihre Haare waren schwarz; sie trug immer silberne und weiße Kleider. Obwohl sie Feanors Söhne bewunderte, heiratete sie nie einen von ihnen.

Aredhel verließ mit ihren Brüdern und unter der Führung Fingolfins Valinor und überquerte die Helcaraxe, um Feanor nach Mittelerde zu folgen. So war auch sie vom Fluch Feanors betroffen. Nach der Ankunft in Mittelerde wohnte sie lange bei ihrem Bruder Turgon, zuerst in Nevrast, später in Gondolin. Nach 200 Jahren hielt es Aredhel nicht mehr in Gondolin und sie wollte hinaus in das weite Land und die großen Wälder erkundschaften. Zu Beginn verbot Turgon Aredhel, Gondolin zu verlassen, da er fürchtete sie könne die Lage seines versteckten Königreiches preisgeben. Bald aber gab Turgon dem Willen seiner Schwester nach.

Aredhel & Eol, Zeichnung: Tom Loback (2007)

Während ihrer Reise wurden Aredhel und ihren Begleitern der sichere Weg durch Doriath verweigert, da sie sich auf dem Weg zu den Söhnen Feanors befanden. Aus diesem Grund nahmen sie die Ost-Straße entlang des nördlichen Grenzgebietes von Doriath. In der gefährlichen Region um Nan Dungortheb geschah es, dass Aredhel von ihrem Gefolge getrennt wurde, als sie von den Kreaturen Ungoliants angegriffen wurden. Aredhel gelang es unbeschadet Himlad zu erreichen, wo sie hoffte Celegorm anzutreffen. Dieser jedoch war nicht zugegen und so brach Aredhel wieder auf und verirrte sich schließlich in den Wäldern von Nan Elmoth.

Durch den Zauber von Eol, dem Herrscher über diese Wälder, trafen sich die beiden und er geleitete sie in sein dunkles Heim am Gladuial. Dort heirateten Eol und Aredhel schließlich und bekamen einen gemeinsamen Sohn namens Maeglin. Nach einigen Jahren wurde Aredhel dem Leben in den dunklen Wäldern von Nan Elmoth überdrüssig und entschied sich mit ihrem Sohn wieder zu ihren Verwandten in Gondolin zurückzukehren. Ohne Erlaubnis von Eol und ohne ihn davon in Kenntnis zu setzen, machten sich die beiden auf den Weg und erreichten die geheimen Tore von Gondolin, wo sie frohlockend wieder aufgenommen wurden. Eol jedoch hatte sie verfolgt, wurde von den Wächtern gefangen genommen und vor Turgon gebracht. Dieser widersagte dem Eindringling Gondolin je wieder zu verlassen und bot ihm an entweder in der geheimen Stadt zu bleiben oder zu sterben.

Eol entschied sich für seinen Tod und den Tod seines Sohnes und versuchte diesen mit einem vergifteten Speer umzubringen. Sein Speer traf aber Aredhel, die sich schützend vor ihren Sohn gestellt hatte. Eol wurde daraufhin von den Stadtmauern in den Tod gestürzt und Maeglin wurde ein mächtiger Prinz Gondolins.

[Bearbeiten] Etymologie & Andere Namen

  • Der Name ist Sindarin und bedeutet übersetzt "Edle Elbe" oder "Feine Elbe".
  • In Quenya heißt ihr Name Irissë für das noldorische Irith. In der Bedeutung kommt es dem Sindarin-Namen gleich.
  • Später erhielt sie die Beinamen "Die Weiße Dame der Noldor" oder "Die Weiße Dame von Gondolin".
  • Ihr eigentlicher Name von den Verschollenen Geschichten (1916) war Isfin, was soviel bedeutete wie Schneelocke oder die äußerst Schlaue.[1]

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. pp.317–18, while preparing The Silmarillion for publication Christopher Tolkien could not discover which name was intended to be used as her final name, and he therefore chose to use both names, a decision he later stated in the History of Middle-earth series was possibly unwarranted.

[Bearbeiten] Links

[Bearbeiten] Quellen

  • J. R. R. Tolkien: Das Silmarillion. Herausgegeben von Christopher Tolkien. Übersetzt von Wolfgang Krege. Klett-Cotta, Stuttgart 1978. (Im Original erschienen 1977 unter dem Titel The Silmarillion.)
    • Quenta Silmarillion, V Von Eldarmar und den Fürsten von Eldalië
    • Quenta Silmarillion, XVI Von Maeglin
  • J. R. R. Tolkien: The War of the Jewels. (The History of Middle-earth, Band XI.) Herausgegeben von Christopher Tolkien. HarperCollins, London 1992. pp. 317–18
  • Parma Eldalamberon: No. 15, Name List to The Fall of Gondolin, p. 28
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