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Ardapedia:Letzte Änderungen

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Ruth Livnit

Saelon, 20:03, 16. Mai 2012

Ruth Livnit

(רות לבנית), geb. Katz, geboren am 22. Dezember 1917, gestorben am 20. Februar 2003, war eine israelische Übersetzerin.

Ruth Livnit war die Tochter des Journalisten und Schriftstellers Benzion Katz.

Neben Übersetzungen von Werken Howard Fasts, Astrid Lindgrens oder Lion Feuchtwangers, war sie selber als Verfasserin von Buchbesprechungen und Essays tätig.

Bis zu seinem Tod 1964 war sie mit dem israelischen Essayisten und kommunistischen Politaktivisten Enoch Jose verheiratet. Sie war selber Mitglied der ideologisch motivierten Canaanismus-Bewegung der Juden Palästinas in den dreißiger und vierziger Jahren.

Sar ha-Tabbaot

1977 machte Ruth Livnit dem Verlag Zmora-Bitan das Angebot J. R. R. Tolkiens The Lord of the Rings ins Hebräische zu übersetzen. 1979 bis 1980 wurde ihre Übersetzung dann auch in der Erstauflage unter dem Titel Sar ha-Tabbaot (שר הטבעות) veröffentlicht. Uriel Ofek übertrug für diese Ausgabe die Lieder und Gedichte.

In ihrer Erstübersetzung verwandte Ruth Livnit ein sehr episches Hebräisch und benutzte Worte und Begrifflichkeiten, die sie direkt aus der Heiligen Schrift oder aus dem religiösen Kontext entnahm. Beispielsweise gibt sie das englische horn mit Shofar wieder, wobei ein Shofar ein Horn ist, dass in religiösen jüdischen Zeremonien verwendet wird. Das Wort Númenoreans wurde von ihr durch den hebräischen Begriff Meshumadim ersetzt, der im geschichtlichen Kontext Juden bezeichnete, die zum Christentum konvertiert waren. Tolkiens Elves wurden in ihrer Übersetzung aufgrund eines fehlenden Konterparts in der jüdischen Folklore zu den Bnei-Lilith, den Söhnen der Lilith, die in der jüdischen Mythologie nicht nur die erste Frau des Adam ist, sondern auch in vielen Erzählungen in Verbindung mit Dämonen, Geistern und dem Teufel gebracht wird. [...Ruth Livnit...]

(Diskussion:Ruth Livnit)

Torbjörn Zetterholm

Saelon, 06:26, 16. Mai 2012

Torbjörn Zetterholm, geboren 1921, ist ein schwedischer Künstler.

Torbjörn Zetterholm ist der jüngere Bruder des schwedischen Übersetzers Tore Zetterholm. Seine Werke erschafft Torbjörn Zetterholm mithilfe verschiedenster Techniken, darunter der Holzschnitt. In der Motivik finden sich bei ihm häufiger Landschaften, Tiere und Pflanzen. Seine Werke waren bereits weltweit auf Ausstellungen zu sehen.

Zu Zetterholms illustrierten Werken zählen unter anderem die Hans Christian Andersens. Er illustrierte die schwedische Hobbit-Übersetzung seines Bruders Tore Zetterholm (Hompen eller En resa Dit och Tillbaksige, 1947). Die Gestaltung des Covers sowie des Kartenmaterials übernahm für diese Ausgabe Charles Sjöblom.

In Douglas A. Andersons The Annotated Hobbit sind fünf von Torbjörn Zetterholms Illustrationen abgedruckt.

Externe Links

Quellen

  • Translating Tolkien: Text and Film. Herausgegeben von Thomas Honegger.
    • Anders Stenström (Beregond): Tolkien in Swedish Translation: From Hompen to Ringarnas herre.
  • J. R. R. Tolkien: The Annotated Hobbit. Kommentiert und herausgegeben von Douglas A. Anderson.
    • Chapter I: An Unexpected Party (p. 44).

(Diskussion:Torbjörn Zetterholm)

Laima Eglīte

Saelon, 17:39, 15. Mai 2012

Laima Eglīte, geboren 1945 in Riga, Lettland, ist eine lettische Künstlerin.

Laima Eglīte studierte an der Lettischen Kunstakademie in Riga, wo sie 1974 ihren Abschluss mit dem Schwerpunkt figurative Malerei machte. Seit 1976 ist sie ein Mitglied der Lettischen Künstlergemeinschaft. Sie nimmt mit ihren Gemälden regelmäßig an Ausstellungen in Lettland und anderen Teilen Europas teil.

1991 erschien ihre illustrierte lettische Ausgabe von J. R. R. Tolkiens The Hobbit (Hobits jeb Turp un atpakaļ) in der Übersetzung Zane Rozenbergas.

Externe Links

Quellen

(Diskussion:Laima Eglīte)

Evelyne Faivre-Drouhin

Saelon, 17:28, 14. Mai 2012

Evelyne Faivre-Drouhin, auch bekannt als Evelyne Drouhin, geboren am 11. Oktober 1955 in Vesoul, Franche-Comté, Frankreich, ist eine französische Illustratorin.

Evelyne Drouhin studierte an der renomierten Pariser Kunstgewerbeschule École supérieure des arts appliqués Duperré. Seit ihrem Abschluss lebt sie in der Nähe von Paris und illustriert Bücher für verschiedene Verlage.

Zu den insbesondere französischen Autoren deren Werke Faivre-Drouhin illustriert zählen Lydia Devos, Christian Roche, Olivier Daniel und Charles de Coster.

1983 erschien erstmals ihre illustrierte Ausgabe von J. R. R. Tolkiens The Hobbit (Bilbo le Hobbit).

Externe Links

Quellen

(Diskussion:Evelyne Faivre-Drouhin)

Ryuichi Terashima

Saelon, 14:28, 14. Mai 2012

Ryuichi Terashima (寺島龍一), geboren am 27. April 1918 in Tokio, Japan, gestorben am 26. Oktober 2001, war ein japanischer Maler und Illustrator.

Ryuichi Terashima besuchte die Tokyo University of the Arts. Bis 1979 war er Professor an der Universität Tsukuba. 1998 wurde er Mitglied der Japanischen Akademie der Künste. Er illustrierte die japanischen Ausgaben von Werken Alan Garners, Kenneth Grahames, Arthur Ransomes, John Masefields und Robert Louis Stevensons. Zu seinen bekanntesten illustrierten Werken zählen J. R. R. Tolkiens The Hobbit (ホビットの冒険, 1965) und The Lord of the Rings (指輪物語, 1972–1975).

Terashimas Illustrationen für den Hobbit lassen erkennen, dass er Tolkiens eigene Illustrationen sehr gut studiert hatte und sich von ihnen inspirieren ließ. J. R. R. Tolkien war persönlich durchaus glücklich mit der japanischen Übersetzung und den Illustrationen:

Clyde S. Kilby wrote in his memoir, Tolkien and The Silmarillion (1976), that Tolkien ‘was pleased with the Japanese translation of The Hobbit and showed me with particular satisfaction the frontispiece which portrayed Smaug falling convulsivley’ over Lake-town.

— Zitiert nach Clyde S. Kilby: Tolkien and The Silmarillion, in Douglas A. Anderson: The Annotated Hobbit (S. 96)

Clyde S. Kilby schrieb in seinen Memoiren, Tolkien and The Silmarillion (1976), ‚[Tolkien] war zufrieden mit der japanischen Übersetzung von The Hobbit und zeigte mir mit besonderer Zufriedenheit das Frontispiz das den abstürzenden Smaug zuckend [über Seestadt] zeigte‘.

Übersetzung: Ardapedia

Douglas A. Andersons The Annotated Hobbit enthält insgesamt acht von Terashimas Hobbit-Illustrationen.

Externe Links

== Quellen == [...Ryuichi Terashima...]

(Diskussion:Ryuichi Terashima)

Teiji Seta

Saelon, 13:00, 14. Mai 2012

Teiji Seta (瀬田貞二), geboren am 26. April 1916 in Tokio, Stadtteil Hongō, Japan, gestorben am 21. August 1979, war ein japanischer Autor, Literaturexperte, Haiku-Dichter, Übersetzer und Kinder- und Jugendliteraturforscher.

Teiji Seta begann schon früh die Haiku-Dichtkunst zu lernen und studierte Kokubungaku, d.h. traditionelle japanische Philologie, an der Universität Tokio. Nach dem Zweiten Weltkrieg übte er eine Lehrtätigkeit aus und widmete sich der Forschung der Kinder- und Jugendliteratur. Er übersetzte Werke von Autoren, wie Cecil Day-Lewis, Eric Ambler, Rumer Godden, Marcia Brown und C. S. Lewis ins Japanische.

Er übersetzte J. R. R. Tolkiens The Lord of the Rings unter dem Titel Yubiwa Monogatari (指輪物語, 1972–1975) ins Japansiche. Ryuichi Terashima illustrierte diese Ausgabe. Eine durch Akiko Tanaka überarbeitete Version erschien 1992.

Weitere Werke J. R. R. Tolkiens, die er ins Japanische übertrug sind The Hobbit (ホビットの冒険, 1965) und Letters from Father Christmas (サンタ・クロースからの手紙, 1976).

Quellen

(Diskussion:Teiji Seta)

Ardapedia:Elronds Rat

Liljana, 17:02, 13. Mai 2012

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Ist die reine Information nicht geschützt? Dürfen bspw. Namen, Toponymie, Handlungsbeschreibungen und Zitate frei verwendet werden? Gab es eine Absprache mit dem Urheberrechtsinhaber?

Vielen Dank für eine Auskunft; man findet leider auch wenig konkrete Informationen bei Wikia und Co.

-- Gruß, f. [...Ardapedia:Elronds Rat...]

(Ardapedia Diskussion:Elronds Rat)

Ardapedia:Autorenportal

Der Flammifer, 17:11, 11. Mai 2012

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(Ardapedia Diskussion:Autorenportal)

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