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Ardapedia:Letzte Änderungen

Aus Ardapedia

Nordstraße

Illlyrik, 07:04, 30. Jun. 2020

Der Verlauf der Nordstraße in Eriador.

Die Nordstraße (Original North Road), auch Grünweg, war ein befestigter Weg in Eriador. Sie bildete den nördlichen Abschnitt der großen númenórischen Nord-Süd-Straße und stellte eine wichtige Verbindung zwischen den beiden bedeutendsten Menschenkönigreichen Mittelerdes, Arnor im Norden und Gondor im Süden, dar. Die Straße begann bei Fornost und führte in südöstlicher Richtung bis nach Tharbad, wo sie in die Südstraße überging. Bei Bree kreuzte sie die Oststraße.

Hintergrund

Anfangs eine wichtige Handelsstraße wurde sie nach der Zerschlagung der nördlichen Königreiche durch den Hexenkönig nur noch selten benutzt. In späteren Jahren erhielt die Straße von den Bewohnern Brees den Namen Grünweg, da sie allmählich von Gras überwachsen wurde. Dort begegneten sich vor dem Ringkrieg die beiden Zauberer Gandalf und Radagast. Zudem gelangten die Südländer, die später im Auftrag Sarumans eine Schreckensherrschaft im Auenland errichteten, auf dieser Straße nach Bree.

Quellen

(Diskussion:Nordstraße)

Furten des Isen

Illlyrik, 07:01, 30. Jun. 2020

An den Furten des Isen (Original Fords of Isen) kreuzte die Nord-Süd-Straße den Isen. Sie galten als wichtigster westlicher Zugang zum Königreich Rohan.

Geographie

Die Isenfurten lagen im westlichen Grenzgebiet Rohans, der Pforte von Rohan, zwischen dem Nebelgebirge und dem Weißen Gebirge, südlich von Isengart. Im Bereich der Furten war der Fluss breit und flach. In der Mitte des Isen lag an dieser Stelle eine Insel (daher der Plural Furten).

Die Isenfurten stellten einen strategisch bedeutsamen Punkt dar, da sie die einzige Möglichkeit darstellten, den Isen zu Fuß oder mit Pferden zu überqueren. Die Furten wurden besonders im Dritten Zeitalter als Teil der Nord-Süd-Straße, der Hauptverbindung zwischen den früheren Königreichen Arnor und Gondor, genutzt.

Hintergrund

Im Ringkrieg standen die Furten des Isen unter der Kontrolle Sarumans. Hier fanden einige kleinere Schlachten zwischen Rohirrim und Sarumans Uruk-hai statt, bei denen u.a. Théodred, der Sohn Théodens, fiel. Nach einer weiteren Schlacht, bei denen die Truppen Rohans versprengt wurden, sammelte Gandalf die Männer wieder und schickte einen Teil ins unbewachte Edoras. Der andere Teil machte sich mit Erkenbrand auf den Weg nach Helms Klamm und sorgte dort für den Sieg in der Schlacht um die Hornburg.

Am 18. September 3018 D. Z. überquerten die Nazgûl die Furten auf ihrem Weg ins Auenland.

Filmtrilogie

  • Kinoversion: Es wird nur der sterbende Théodred in Edoras gezeigt. Die Isenfurten sind nicht zu sehen.
  • SEE: Man sieht auch die Furten und wie Théodred dort schwer verletzt gefunden wird.

Quellen

(Diskussion:Furten des Isen)

Pforte von Rohan

Illlyrik, 06:35, 30. Jun. 2020

Die Pforte von Rohan (Original Gap of Rohan), früher auch Pforte von Calenardhon, ist der Einschnitt zwischen den letzten Ausläufern des Nebelgebirges und dem nördlichen Vorsprung der Ered Nimrais. Sie bildet die westliche Grenze Rohans.

Hintergrund

Durch das etwa 20 Meilen breite Tal fließt der Isen, der an den Isenfurten passiert werden kann. Die Pforte und der Übergang über den Fluss konnten von Isengart aus überwacht werden. Ab dem späten Dritten Zeitalter übernahm Saruman die Kontrolle über die westliche Grenze Rohans. 3018 D. Z. passierten sowohl Boromir als auch die Nazgûl die Pforte von Rohan in Richtung Norden.

Während des Ringkriegs schlug Boromir den anderen Gefährten vor, den Weg nach Mordor über die Pforte von Rohan zu gehen. Gandalf lehnte dies jedoch ab, da dieser Weg zu nah an Isengart vorbeigeführt hätte. Die Gefährten nahmen stattdessen den Weg durch die Minen von Moria.

Das westliche Grenzgebiet Rohans war umstritten und immer wieder Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen zwischen Rohirrim und Dunländern, die in den Hügeln wohnten. Während des Ringkrieges konnte Saruman die Menschen aus Dunland auf seine Seite ziehen und führte sie gemeinsam mit seinen Orks in den Krieg gegen Rohan. An der Pforte von Rohan ereigneten sich zwei Schlachten, bei denen Théodred, der Sohn König Théodens, tödlich verwundert wurde.

Quellen

(Diskussion:Pforte von Rohan)

Dunland

Illlyrik, 09:32, 29. Jun. 2020

Dunland ist im Legendarium ein Gebiet in Enedwaith.

Beschreibung

Dunland war ein Land westlich des Nebelgebirges und südlich des Glanduin. Etwas weiter südöstlich befand sich die Festung Isengart. Zur Zeit des Ringkrieges war es nicht besonders fruchtbar und weder kulturell noch politisch sehr bedeutend. Die Bewohner von Dunland waren größtenteils Hirten und lebten in Hügeln.

Hintergrund

Vor der Gründung Gondors wurde das Land von den Dunländern bewohnt. Um das Jahr 1150 D. Z. kamen einige Hobbits vom Stamm der Starren nach Dunland und wohnten eine lange Zeit dort. Doch im Jahr 1630 zogen sie in das Auenland. Zwischen 2770 und 2800, nach der Eroberung des Erebor durch Smaug, lebten die Zwerge unter der Führung Thrórs in Dunland. Im Vierten Zeitalter war es nur dünn besiedelt.

Etymologie

Das Wort dun stammt aus dem Altenglischen und bedeutet Hügel oder Hang. Dieser Wortstamm findet sich heute noch im deutschen Wort Düne wieder.

Quellen

(Diskussion:Dunland)

Denethor II.

Illlyrik, 07:43, 29. Jun. 2020

Begriffsklaerung.png Dieser Artikel beschäftigt sich mit Denethor II., dem 26. Truchsess von Gondor. Weitere Bedeutungen sind unter Denethor zu finden.
Denethor II.
Bild Anke Eißmann

Denethor II. (Sindarin für ‚Retter der Umkehrer‘) ist im Legendarium der 26. Truchsess von Gondor.

Zeitangaben

  • geboren 2930 D. Z.
  • gestorben 15. März 3019 D. Z. (er wurde 89 Jahre alt)
  • Truchsess ab 2984 D. Z. (35 Jahre Regierungszeit)

Volk

Menschen, Dúnedain

Beschreibung

Denethor, der Sohn Ecthelions II., wird in seiner Jugend als kühn und tapfer, aber auch als klug, weitsehend und gelehrt beschrieben. Durch Zufall rinnt - so Gandalf - das Blut von Númenor fast unverfälscht durch seine Adern. Als Truchsess (ab 2984 D. Z.) regiert er herrisch und nach eigenem Gutdünken. Nach dem frühen Tod seiner Frau Finduilas von Dol Amroth, die er sehr geliebt hat, wird er noch grimmiger und schweigsamer und verbringt lange Stunden einsam in seinem Turm. Er vermutet, dass Mordor noch zu seinen Lebzeiten einen Krieg mit Gondor anfangen wird und wagt schließlich, vertrauend auf seine eigene Stärke, in den Palantír von Minas Tirith zu schauen. Seit dem Fall von Minas Ithil hatte kein König und kein Truchsess das zu tun gewagt. So erlangt Denethor großes Wissen, aber durch das permanente Ringen mit Sauron altert er weit vor seiner Zeit und wird allmählich zermürbt. Es wird vermutet, dass er auf diese Weise auch herausfindet, dass Aragorn unter dem Decknamen Thorongil im Dienste Ecthelions gestanden hatte. Denethor argwöhnt einen Komplott zwischen Aragorn und Gandalf, mit dem Ziel, ihn aus dem Amt zu verdrängen. [...Denethor II....]

(Diskussion:Denethor II.)

Schlucht

Illlyrik, 10:45, 25. Jun. 2020

Schlucht (Original Combe) ist eine Siedlung in Breeland.

Beschreibung

Schlucht ist eines von vier Dörfern Breelands. Es liegt in einem tiefen Tal am östlichen Fuß des Breeberges am Randes des Chetwaldes, zwischen Archet im Norden und Stadel im Süden. Das Dorf war hauptsächlich von Menschen und wenigen Hobbits bewohnt.

Etymologie

Das altenglische Wort cumb (walisisch cwm) bedeutet Tal (engl. valley).

Quellen

(Diskussion:Schlucht)

Archet

Illlyrik, 10:38, 25. Jun. 2020

Archet ist eine Siedlung in Breeland.

Beschreibung

Archet liegt nördlich des Breebergs und der Siedlung Schlucht. Es ist damit die abgelegenste der vier Ortschaften Breelands. Umgeben ist Archet von den Bäumen des nördlichen Chetwalds. Neben einigen wenigen Hobbits leben hier vor allem Menschen.

Quellen

(Diskussion:Archet)

Stadel

Illlyrik, 10:30, 25. Jun. 2020

Stadel (Original Staddle) ist eine Siedlung im Breeland.

Beschreibung

Das Dorf liegt an den sanft abfallenden, südöstlichen Hängen des Breeberges und wird hauptsächlich von Hobbits bewohnt. Die Hobbitfamilie der Unterbergs ist namentlich bekannt. Die Bewohner Stadels wohnen vermutlich in Smials, die in die Abhänge des Breebergs gebaut sind, und haben um die Ortschaft herum Felder und Wiesen angelegt. Da das berühmte Pfeifenkraut in Breeland erstmals entdeckt wurde, ist davon auszugehen, dass auch die Hobbits aus Stadel Pfeifenkraut anbauen und konsumieren. Es ist zu vermuten, dass die Hobbits aus Stadel regelmäßig das Gasthaus „Zum Tänzelnden Pony“ in Bree aufsuchen.

Etymologie

Das englische Wort staddle (altengl. staðol) bezeichnet ein Fundament oder Gerüst (engl. foundation).

Das für die deutsche Übersetzung gebrauchte Wort Stadel (auch Stadl) bezeichnet im oberdeutschen Dialektraum (Süddeutschland, Österreich, Schweiz) eine Scheune.

Anmerkungen

Quellen

(Diskussion:Stadel)

Breeland

Illlyrik, 13:17, 24. Jun. 2020

Das Breeland.

Breeland (Original Bree-land) ist ein Gebiet in Eriador. Es umfasst die Region um den Breeberg.

Besiedlung

Breeland wird von Menschen und Hobbits bewohnt und bewirtschaftet. Rund um den Breeberg haben sie Felder, Wiesen und Wälder angelegt. In Breeland gibt es vier größere Ortschaften: Bree, Stadel, Schlucht und Archet.

  • Südöstlich des Breebergs liegt Stadel, wo vor allem Hobbits wohnen, die hier ihr Pfeifenkraut anbauen.
  • Nördlich von Stadel und an den Grenzen zum Chetwald liegt Schlucht, dessen Einwohner in erster Linie von Landwirtschaft leben.
  • Nordöstlich des Breebergs liegt Archet, das vor allem von Menschen bewohnt wird. Das Dorf befindet sich im größten Waldgebiet des Breelandes, dem Chetwald.

Geschichte

Im Zweiten Zeitalter von Menschen begründet, die mit den Bewohnern des Weißen Gebirges und den Dunländern verwandt waren, war Breeland Teil von Arnor und später Arthedain. Allen Kriegen zum Trotz bestand das Breeland fort. Wahrscheinlich ist dies den Waldläufern des Nordens zu verdanken, da diese nach dem Fall des Nordkönigreichs das Gebiet beschützten.

Nach dem Fall des Nordkönigreichs ging die Wirtschaft in Breeland stark zurück. Im Vierten Zeitalter, nach der Gründung des Wiedervereinigten Königreichs, gewann das Breeland wieder an wirtschaftlicher Stärke.

Quellen

(Diskussion:Breeland)

Breeberg

Illlyrik, 12:50, 24. Jun. 2020

Der Breeberg (Original Bree-hill) ist ein Berg in der Mitte des Breelandes. Am Westhang dieses Berges liegt die Stadt Bree, am Osthang die Stadt Stadel. An den Berghängen haben die Bree-Hobbits ihre Höhlen gebaut.

Östlich des Breeberges befindet sich der Chetwald. Nordöstlich kreuzen sich die Nordstraße und die Große Oststraße. Im Umkreis des Berges wurden von den Menschen und Hobbits des Breelandes Felder, Äcker und Nutzwälder angelegt. Der Boden um den Breeberg herum scheint daher relativ fruchtbar zu sein.

Quellen

(Diskussion:Breeberg)

Namensräume
Varianten
Aktionen